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Skitour empfohlene Tour

Juliana SkiTour 3a - Kanjavec (2568 m), König der Skigipfel

Skitour · Triglav Nationalpark
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Julische Alpen Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Vzpon začnemo pod mogočnimi stenami Kanjavca in Vršaca
    / Vzpon začnemo pod mogočnimi stenami Kanjavca in Vršaca
    Foto: Janko Humar, Julische Alpen
  • / Skozi Zadnjiški Dol
    Foto: Janko Humar, Julische Alpen
  • /
    Foto: Janko Humar, Julische Alpen
  • / Planjave Hribaric
    Foto: Janko Humar, Julische Alpen
  • / Na vrhu Kanjavca
    Foto: Janko Humar, Julische Alpen
  • / Pogled čez Debeli vrh in Zelnarico proti Bohinjsko-Tolminskim goram
    Foto: Janko Humar, Julische Alpen
  • / Čez zahodni vrh Kanjavca proti Jalovcu, Mojstrovkam, Prisojniku in Razorju
    Foto: Janko Humar, Julische Alpen
  • / Triglav, najvišji sosed
    Foto: Janko Humar, Julische Alpen
  • / Start z vrha
    Foto: Janko Humar, Julische Alpen
  • / Prečnica pod Debelim vrhom
    Foto: Janko Humar, Julische Alpen
  • / Med Debelim vrhom in Ogradi proti Planini v Lazu
    Foto: Janko Humar, Julische Alpen
  • / Planina v Lazu
    Foto: Janko Humar, Julische Alpen
m 2500 2000 1500 1000 500 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Kanjavec ist eine großartige Skitour, ganz gleich, von welcher Seite man hinaufsteigt. Abgesehen von den extremen alpinen Bergabfahrten ist der Kanjavec der höchste Berg Sloweniens, von dessen Gipfel es möglich ist angenehm hinabzufahren.  
schwer
Strecke 16,4 km
11:00 h
1.763 hm
1.542 hm
2.569 hm
930 hm
Die Fahrt von Trenta auf die Seite von Bohinj ist eine großzügige Skitour. Von Trenta aus steigen wir durch das dramatische Zadnjica-Tal zum unter die Nordwand des Kanjavac auf, der höchsten Wand unserer Berge. Wir setzen unseren Aufstieg im Schatten der steil aufragenden Felswände des Vršac,  bis nach Prehodavci fort, wo sich unter uns das märchenhafte Sieben-Seen-Tal öffnet. Zwischen Poprovec und Vršaki steigen wir zum Rand der weitläufigen Hribarice und zum Gipfel des Kanjavac auf, wo wir uns Auge in Auge mit dem benachbarten Triglav befinden. Wir fahren auf die Seite von Bohinj, um die breite Kuppe des  Debeli vrh herum zur geheimnisvollen Alm Planina V Lazu und weiter durch einen Fichtenwald zur Alm Planina Blato. Bei guten Schneeverhältnissen können wir auf der Forststraße bis nach Stara Fužina am Rande des Bohinj Sees fahren.

Autorentipp

Kanjavec ist eine lange und anspruchsvolle Tour, für die man eine angemessene physische Kondition braucht. Die Tour können wir einfacher und länger gestalten und mit einem Sonnenuntergang berreichert werden, wenn man im Biwak auf Prehodavci übernachtet.
Profilbild von Janko Humar
Autor
Janko Humar 
Aktualisierung: 12.10.2021
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Kanjavec, 2.569 m
Tiefster Punkt
Zadnjica, 930 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Die Tour ist nur bei stabilen und guten Schneeverhältnissen zu empfehlen. Nach Neuschnee besteht eine hohe Lawinengefahr, und bei hartem Schnee gibt es mehrere rutschgefährliche Stellen. Die Passage oberhalb des Sattels Čez Dol ist steil und gefährlich, auf der Seite von Bohinj ist die Querung unterhalb des Debeli vrh bei schlechten Verhältnissen lawinengefährdet, und im Wald zwischen den Almen kann man bei Unachtsamkeit oder schlechter Sicht schnell die Orientierung verlieren. Ein GPS-Tracker auf Ihrem Telefon kann ein sehr nützliches Hilfsmittel sein.

Weitere Infos und Links

Wenn wir die Tour an einem Tag machen wollen, sollten wir so früh wie möglich starten.

Start

Ende der Straße im Tal von Zadnjica, abhängig vom Schnee (706 m). (934 m)
Koordinaten:
DD
46.376980, 13.794830
GMS
46°22'37.1"N 13°47'41.4"E
UTM
33T 407316 5136639
w3w 
///stellten.meisterwerk.ragte

Ziel

Prehodavci (2071 m) - Kanjavec (2568 m) - Alm Planina Blato (1147 m) - Stara Fužina (551 m)

Wegbeschreibung

Im Winter können wir bis zum Ende der Forststraße in das Zadnjica-Tal (ca. 950 m) fahren, im Sommer ist die Straße für Autos gesperrt.

Vom Talende geht es weiter in Richtung des Sommerweges nach Prehodavci, unter den Wänden des Vršac und weiter durch Zadnjiški Dol hinauf zum Sattel Čez Dol (1632 m), der den Zadnjiški Ozebnik von der Hauptgebirgsgruppe abgrenzt.

Auf der anderen Seite des Sattels, wo die Hänge wieder abzufallen beginnen, befindet sich links eine steile, anstrengende Passage, die uns zu den weniger steilen Hängen der Zelena Griva führen. Der Kamm wird nicht über die erste Rinne unterhalb der Wand Zadnja Lopa bestiegen, sondern über die nächste, gleich um die Ecke in Richtung des Vršac.  Am Rande öffnet sich uns der Blick auf das Sieben- Seen-Tal, und direkt unter uns sehen wir das Biwak und die Berghütte Koča na Prehodavcih (2071 m).

Wir können entweder zum Biwak absteigen oder direkt durch das Tal auf die andere Seite fahren. Wir setzen den Aufstieg entlang der breiten Rinne zwischen den Wänden des Vršaki auf der einen und des Poprovec auf der anderen Seite fort (Wintermarkierung der Triglav-Magistrale). Wenn sich die Welt über die plateauähnlichen Hochebenen der Hribarice öffnet, gehen wir weiter bis zum flachen Tal, das die beiden Gipfel des Kanjavec zu unserer Linken begrenzt und steigen zum Ostgipfel (2568 m) auf.

Es gibt viele Möglichkeiten vom Gipfel aus abzufahren und drei grundlegende Richtungen: nach Westen zurück in das Sieben- Seen-Tal, aus dem wir gekommen sind, nach Osten unterhalb des Triglav, unsere Richtung nach Bohinj führt aber nach Süden - die breite Kuppe des Debeli vrh ist unsere Orientierung. 

Die für Skifahrer einladenste Möglichkeit der Abfahrt vom Gipfel führt direkt auf die Ebene von Hribarice, aber für das Vergnügen müssen wir mit einem kürzeren Aufstieg zum Rand des Tals, das unterhalb des Debeli vrh in die Tiefe führt, bezahlen. Wenn wir den Aufstieg vermeiden wollen, fahren wir nach links zum Sattel am Bergfuß des steilen Mišelj konca und von dort in einer sanften, halbkreisförmigen Abfahrt zum Talrand unterhalb des Debeli vrh, den wir weiter hinunterfahren.

Wenn sich uns der Blick auf den Talboden öffnet, biegen wir nach rechts in die steilen Hänge des Debeli vrh ein und steigen in einer langen, aber nicht steilen Querung bis zur Kante auf der anderen Seite auf (ca. 2220 m). Der schönste Teil der Abfahrt liegt noch vor uns - wir wählen die schönsten Pisten hinunter zum Lazovski preval (1966 m) und weiter zur Alm Planina V Lazu (1560 m). 

Von der Alm Planina V Lazu geht es weiter in Richtung des Sommerweges zur Alm Planina Blato (1147 m). Zuerst erwartet uns der Aufstieg und wir müssen zwischen den Fichten am Fuße der Ogradi viele Ecken fahren, dann aber gibt es Skifahren durch Wald zur Alm Planina Blato, wo sich die Abfahrt vom Kanjavec normalerweise abschließt. Bei ausreichender Schneelage kann man auf der Forststraße bis nach Stara Fužina (551 m) fahren und wir nun zusammen auf  fast zwei Kilometer Höhenunterschied kommen.

 

Die Tour können wir auch in umgekehrter Richtung unternehmen, wenn die Bedingungen und die Verhältnisse es zulassen, einen Transport auf die Alm Planina Blato zu organisieren, da sonst der Aufstieg von Bohinj auf den Kanjavec zu lang wird. Von der Alm Planina Blato geht es weiter zur Alm Planina V Lazu und weiter zum Lazovski-Sattel. Durch das Tal hinter dem Debeli vrh steigen wir nach Hribarice und auf den Gipfel des Kanjavec auf. Wenn wir auf die Seite des oberen Soča-Tals fahren,  ist der westliche Gipfel des Kanjavac (2567 m), der einen Meter niedriger ist, die bessere Wahl, um den Aufstieg zu beenden. Vom Gipfel aus fahren Sie mit den Skiern in das Sieben-Seen-Tal zum Zeleno jezero, der sich im Winter allerdings versteckt. Wir durchqueren das Tal in einem sanften Anstieg auf der nördlichen Seite bis zum Biwak und der Hütte Koča na Prehodavcih. Vom Biwak aus steigen wir auf die erste Kuppe nach links hinauf und fahren in Richtung des Sattels Čez Dol hinunter. Wir müssen uns mehr links halten und über die Zelene Grive genügend weit hinunterfahren, um die einzige steile Passage auf der rechten Seite zu finden, die uns zum Sattel führt. Vom Sattel aus fahren wir unterhalb der Wände des Vršac ins Tal ab. Für den Skifahrer ist diese Variante anspruchsvoller, doch ist das Ambiente weitaus dramatischer.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Auf der Seite von Trenta gibt es im Winter keine öffentlichen Verkehrsmittel. Auf der Seite von Bohinj  gibt es eine stündliche Busverbindung von und nach Ljubljana.

Anfahrt

In Trenta, an der letzten 50. Kurve der Straße auf den Vršič, zweigt eine Schotterstraße in das  Zadnjica-Tal ab.

Parken

Wir können an einem geeigneten Platz am Ende der Straße parken, die nur bis zu den letzten Gehöften im Tal instandgehalten wird und sich im weiteren Verlauf verschlechtert. Da wir auf dieser Tour jedoch nicht zum Ausgangspunkt zurückkehren, ist es die beste Lösung, einen Transport zu organisieren, welcher uns soweit wie es die Bedingungen zulassen hinauffährt und dann wieder ins Tal zurückkehrt.  

Koordinaten

DD
46.376980, 13.794830
GMS
46°22'37.1"N 13°47'41.4"E
UTM
33T 407316 5136639
w3w 
///stellten.meisterwerk.ragte
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Igor Jenčič: Veliki turno smučarski vodnik (Sidarta)

Kartenempfehlungen des Autors

Triglav 1:25.000 (PZS)

Ausrüstung

Lawinentripel (LVS-Gerät, Lawinensonde, Schaufel), Tourenski, Bindungen, Schuhe; Felle, Harscheisen; Steigeisen, Eispickel. Da die Tour lang ist, müssen wir dafür sorgen, dass wir eine angemessene Menge an Getränken bei uns haben.

Grundausrüstung für Skitouren

  • Skihelm
  • Sportbrille
  • Sonnenbrille
  • 2 paar Handschuhe: leicht, atmungsaktiv und winddicht für den Anstieg, normale Skihandschuhe zur Abfahrt
  • Halstuch
  • Kopfbedeckung (unter dem Helm) mit Feuchtigkeitstransport
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Leichte wasser- und winddichte Skijacke
  • Zusätzliche warme Jacke
  • Lange, warme technische Socken (ggf. Einlagen) und Wechselpaar
  • Leichte wasser- und winddichte Skitourenhose
  • 20-28 Liter (Touren-)Rucksack
  • Lippenpflege (LSF 30+)
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis

Technisches Equipment

  • Tourenskischuhe
  • Tourenbindung passend zum Skischuh
  • Felle passend zum Tourenski
  • Ski
  • (Teleskop-)Skistöcke
  • Lawinenausrüstung: LVS-Gerät, Lawinensonde, Lawinenschaufel
  • Harscheisen
  • Rettungsausrüstung für die Gletscherspaltenbergung
  • Hochtourengurt
  • Leichter Eispickel
  • Hochtouren-geeignetes Seil
  • Lawinenairbag-Rucksack
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

Fragen & Antworten

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
16,4 km
Dauer
11:00 h
Aufstieg
1.763 hm
Abstieg
1.542 hm
Höchster Punkt
2.569 hm
Tiefster Punkt
930 hm
Von A nach B aussichtsreich Gipfel-Tour Skihochtour
1600 m 1800 m
Vormittag
1600 m 1800 m
Nachmittag

Lawinenlage

·

Statistik

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Karten und Wege
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Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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